Otto Rombach
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Otto Rombach war zunächst Journalist bei der Frankfurter Zeitung. Als Schriftsteller erlangte er ab 1928 Berühmtheit mit Bühnenstücken, Novellen, Hörspielen und historischen Romanen wie „Gazettenlyrik“ (1928) und „Der junge Herr Alexius“ (1940), vor allem aber mit „Adrian der Tulpendieb“ (1935), 1966 als erste deutsche Fernsehserie in Farbe verfilmt. |
Otto Rombach Über die bewegte Zeit der Tulpenzwiebelspekulation in Holland vor etwa vierhundert Jahren, als man für eine einzige Tulpenzwiebel Haus und Hof einzutauschen bereit war, sind viele Romane geschrieben worden. „Adrian, der Tulpendieb“ von Otto Rombach jedoch ist das Original, an dem sich alle anderen messen müssen. Obwohl bereits 1936 erstmals erschienen, ist das Buch unterhaltsam, witzig und leicht lesbar geschrieben und erzählt vom Torfknecht Adrian, der sich mit Pfiffigkeit zum König der Tulpisten aufschwingt, bis er durch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse jäh alles wieder verliert, und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Der Roman zeigt außerdem, dass es durch Spekulationsblasen hervorgerufene Wirtschaftskrisen auch vor vierhundert Jahren bereits gab, und ist damit aktueller denn je. ISBN 978-3-936819-39-7 |